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Klimawandel & Klima Hysterie

Diese Panikmache mit dem Klima halte ich auch schon des längeren nicht mehr aus. Wissenschaftler verfallen in einen Eifer, der geradezu an die Ära McCarthy erinnert. Der Sieg im Meinungsstreit muss total sein. Dafür wird im Namen der guten Sache schon mal unter die Gürtellinie gezielt. Der Ton der Verteidiger der Treibhaustheorie verschärft sich und fast könnte man glauben es geht hier um eine Glaubensfrage, den um wissenschaftlich fundierte Meinungen.

Wer abweicht, den stellt man in die Nähe der Kohle- und Öllobby und heftet ihm das Etikett „Klimaleugner“ an. Dabei gibt es unter den bekannten kritischen Klimaforschern keinen, der die Verschwendung von Ressourcen und das leichtfertige Verfeuern fossiler Brennstoffe richtig findet.

There IS a problem with global warming… it stopped in 1998

Durch die Eiskernproben wurde ja vermutlich bewiesen, dass es in der Erdgeschichte schon öfter zu gravierenden Klimaänderungen kam.

Nun der Mensch erzeugt Treibhausgase, wie CO2 etc. Dies tut er zusätzlich zu den natürlichen Faktoren. Ergo, er beeinflusst das Klima. Die Frage ist, welchen Anteil er Faktisch daran hat. In der Vergangenheit kam zuerst der Temperaturanstieg, danach der erhöhte CO2-Gehalt.

Von 1940 bis 1975 nahm die Lufttemperatur wieder um etwa 0.2°C ab und stieg ab 1975 wieder auf Werte, wie sie zwischen 1930 und 1940 gemessen wurden. Dies gilt jedenfalls für den Bereich der Erde, aus dem die genauesten Messungen der bodennahen Lufttemperatur stammen, und in denen das dichteste Messnetz bestand, nämlich die USA.

Da versagen die Argumente der meisten CO2 Gläubigen schon, da sie die Abkühlung zwischen 1940 und 1975 (wo gerade besonders viel Autos und Industrie gebaut wurde) mit ihren Modellen nicht erklären können.

Jeder Hochphase folgte bisher eine Abkühlung. Die Frage, ob wir diesen „Treibhauseffekt“ – also die globale Erwärmung – selbst verantworten müssen bleibt ungeklärt. Aber ungeklärt bleibt auch ob diese Abkühlung durch den menschlichen Faktor und seinen CO2-Austausch eintreten wird.

Vergleicht man die CO2 Daten oben mit den Temperaturen:

Stets stieg die Temperatur und erst später, mit einer Verzögerung von 800 bis 1000 Jahren, das Kohlendioxid. Also war nicht das Treibhausgas der Anstoß, wenn eine Kältephase eintritt. In diesen Komplexen System der Kalt- und Wärmezeiten spielen außer CO2- Einfluss noch die Milanković-Zyklen so wie die Rückstrahlung der Polkappen. Und jetzt der menschliche Faktor wie z.b Umweltverschmutzung, momentan steigt die Menge „Sonnenenergie“ die durch Dreck in der Atmosphäre absorbiert wird und somit nicht wie früher ins All reflektiert wird.

Aber ehrlich gesagt bin ich immer etwas skeptisch, wenn die Leute die es Montags nicht fertig bringen einen vernünftigen Wetterbericht für Donnerstag zu erstellen, mir was über das Klima in 200 Jahren erzählen wollen. Die Faktoren sind so zahlreich und komplex verwoben um eine Vorhersage zu wagen.

Woher kommt also der Einfluss auf das schwankende Erdklima? Von der Sonne vielleicht?

Der entscheidende Faktor, der auf der Erde zur Entstehung von Leben beigetragen hat, ist ihre Lage innerhalb der „habitable zone“, also der bewohnbaren Zone um die Sonne. Diese Zone bezeichnet den Bereich in dem flüssiges Wasser das für Leben, soweit wir es kennen, notwendig ist. …
Die Erde befindet sich zur Zeit zwar innerhalb der bewohnbaren Zone, doch wird die Sonne sich eines Tages zu einem Roten Riesen entwickeln und die Zone des Lebens wird sich mit dem Wachstum der Sonne verschieben.

Der Mars liegt knapp außerhalb der Lebenszone und ist aufgrund seiner dünnen Atmosphäre eine kalte Welt. Wenn die Sonne jedoch in einigen Milliarden Jahren zu einem Roten Riesen wird, könnte Mars der interessanteste Planet für leben werden. „Mars wird sich etwa zwei Milliarden Jahre in der Lebenszone befinden, …Das Nobelpreis-Komitee habe damit das Thema Klimaschutz in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt…via Raumfahrt 24

Sehen wir uns nun den Mars an;

Auch auf unserem Nachbarplaneten Mars scheint sich eine Klimakatastrophe mit globaler Erwärmung abzuspielen – ganz ohne »menschlichen« Einfluss. Die Mars-Sonden funken Daten zur Erde, die einwandfrei belegen: Die Temperatur auf dem Mars steigt, und zwar ziemlich schnell. In den letzten dreißig Jahren erhitzte sich die Atmosphäre um 0,65 Grad, wie kalifornische Forscher berichten. Zum Vergleich: In den letzten hundert Jahren erwärmte sich die Erde um 0,7 Grad.via PM

Und selbst bei den bekannten Theorien gibt es unterschiedliche Meinungen;

Nicht Veränderungen der Erdbahngeometrie sind einem Physiker zufolge für langfristige Klimawechsel auf der Erde verantwortlich, sondern eine Art Dimmerschalter im Inneren der Sonne. Dieser regelt ihre Leuchtkraft – und zwar in zeitlichen Zyklen von rund 100.000 Jahren.via science.orf

Panikmache und ein Blick in die Vergangenheit

  • 1076/77 war sehr wahrscheinlich der kälteste Winter des Jahrhunderts. Anfang November fiel in weiten Teilen Europas viel Schnee. Im Verlaufe des Winters bedeckten sich große Flüsse wie der Rhein und die Donau mit einer Eisdecke. Bis gegen Ende März 1077 hielt die Kälte an.
  • Im Jahre 1186/1187 war der Winter so warm, dass im Dezember und im Januar viele Bäume blühten. Im Februar bereits setzen die Äpfel an zur Blüte, so eine Wetteraufzeichnung des Klosters Steingaden.
  • Der Winter 1187 war um 2 Grad wärmer als der wärmste mit Messungen belegte Winter 1834. Er war Höhepunkt einer Warmphase von 1180 bis 1200, in der die Winter rund 7 Grad wärmer waren als 1950 bis1980
  • Von März bis August des Jahres 1259 fiel kaum Regen, die Gletscher in den Alpen schmolzen weit zurück. Harte Winterfrosts waren selten, mittelmeerische Vegetation dehnte sich bis nach Norden aus.
  • Nach einer Aufzeichnung des Kloster Steingaden war das Frühjahr 1281 mit Schneefall und Kälte bis in den Juli hinein, außergewöhnlich für dieses Jahrhundert.
  • Im April 1315 begann der „unendliche Regen“. Bis Mitte November setzten täglich neue Güsse ein, oft von heftigen Winden und Gewittern begleitet. In ganz Mitteleuropa traten die Flüsse über die Ufer, zahlreiche Menschen ertranken in den reißenden Fluten. Das Getreide wuchs aus, das Heu verfaulte, die Traubenbeeren fielen von den Stöcken. Dem „Jahr ohne Sommer“ folgte 1316 ein weiteres.
  • Die „kleine Eiszeit“ begann um 1300 mit einem Sturz der mittleren Wintertemperaturen von zehn Grad. Nach 1380 dehnte sich das sommerliche Azorenhoch wieder häufiger nach Mitteleuropa aus.
  • Am schrecklichsten waren die 1340er Jahre. Im August 1342 wurde Deutschland von einer Flut heimgesucht, die in diesem Jahrtausend nicht mehr übertroffen werden sollte.
  • Völlig aus dem Rahmen fielen die Sommer 1345 bis 1347. Es sind die kältesten in diesem Jahrtausend.
  • Um 1430 ging eine fünfzigjährige sommerliche Warmperiode zu Ende, in deren Verlauf die alpinen Gletscher von den Hochständen des vierzehnten Jahrhunderts zurück schmolzen.
  • Das Jahr 1473 gilt zusammen mit dem Jahr 1540 als das heißeste und trockenste des Jahrtausends, 1477 litt Europa unter einer der kältesten Frühjahrsperioden des Jahrtausends. Der Bodensee blieb bis zum April zugefroren.
  • Nach 1580 dehnte sich das Azorenhoch seltener nach Mitteleuropa aus, während in den Wintermonaten klirrende Kälte bei nordöstlichen Winden und Schneefall vorherrschten.
  • Von der Schweiz bis nach Ungarn brach zwischen 1585 und 1600 der Weinbau zusammen. In Tölz entstanden in kurzer Zeit 32 Brauereien. Um diese Zeit setzte sich das Bier endgültig in Bayern durch. Der Weinanbau wurde eingestellt.
  • 1675 und 1700 waren die Winter fast zwei Grad kälter und erheblich trockener als heute.
  • Das Winterhalbjahr 1739/40 war das kälteste in den letzten 500 Jahren.
  • 1739 wurde auch über verheerende Regen- und Hagelschauer im Gebiet des Kloster Benediktbeuern berichtet. Extreme arktische Kälte mit eisigen Winden zog im Januar 1709 über Mitteleuropa. Bitterkalt war auch der Winter 1788/89 im Vorfeld der Französischen Revolution. Zwischen 1752 und 1778 gab es gleich sechs Sommer, in denen langanhaltender Regen und Hagelschauer große Teile der Ernte vernichteten.
  • Die Sommer 1718, 1719, 1724 gehörten zu den heißesten und trockensten der letzten Jahrhunderte.
  • 1770/71 herrschte in Bayern eine sehr schlimme Missernte infolge sehr starker Regenfälle.
  • Im Juli 1817 stieg der Bodensee auf seinen bisherigen Höchststand.
  • Im August 1845 gab es besonders schwere Hochwasserschäden Ein letzter Rückfall der „kleinen Eiszeit“ um 1850 löste in Mitteleuropa Missernten aus.
  • Der Strengewinter von 1963, der bisher letzte dieser Art, weist Ähnlichkeiten mit jenem von 1077 auf. Nach intensiven Schneefällen im Dezember 1962 steuerte damals ein weitgehend stationäres Hochdruckgebiet nördlich von Schottland im Januar und Februar extrem kalte und trockene Luftmassen von Osten her gegen Mitteleuropa. Die kalten Luftmassen drangen in den Mittelmeerraum vor und führten im Kontakt mit den atlantischen Störungen zu intensiven Schneefällen, wie dies auch für den Winter 1077 bezeugt ist.
  • 2001: In der Nacht zum 24. Dezember wird die seit Beginn der Wetteraufzeichnung niedrigste Temperatur in Deutschland gemessen: 45,9 Grad unter Null.

Diese Analyse ergab, dass während der Eem-Warmzeit nördlich der Alpen im Sommer ein bis zwei Grad höhere Sommertemperaturen herrschten. Die Winter in Westeuropa waren dagegen ein bis zwei Grad kälter als heute, während sie in Skandinavien und Osteuropa deutlich wärmer waren – in Finnland um mehr als fünf Grad. via scienceticker

Das IPCC -von dem die meisten der bunten Treibhaus Grafiken stammen-, ist ein Gremium von (formell) rund 650 Wissenschaftlern..

Tatsächlich leisten jedoch nur einige wenige Wissenschaftler die Hauptarbeit. Diese haben im April 2001 einen Third Assessment Report herausgegeben, der letztendlich zum sogenannten Kyoto Protokoll geführt hat. Mit Klima-Modellen wurde eine Erwärmung der Erdatmosphäre zwischen 1.4 und 5.8 °C bis zum Jahre 2100 vorausberechnet.

Wenn man über das IPCC nichts Näheres weiß, hat man den Eindruck, in den Veröffentlichungen müssten sich die besten und sichersten Erkenntnisse der Klimatologie wiederfinden. Ist das so ?

Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels
So wurde das IPCC nach politischen, nicht nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zusammengesetzt: Es sollten möglichst viele Länder (mehr als 100) vertreten sein; die Nationalität war wichtiger als die wissenschaftliche Qualifikation..

Die Schlußveröffentlichung des „Technical Summary, (TS) stellt kein von Gutachtern gebilligtes Dokument (wie in einer referierten Zeitschrift) dar, weil die Hauptautoren Einwände ohne Begründung übergehen durften – und dies auch taten.

Autoren, die – wie Professor Richard Lindzen vom MIT in Boston – daraufhin verlangten daß ihr Name aus der Liste der „Contributors“ gestrichen wird, weil sie sich mit dem Inhalt der Veröffentlichung nicht identifizieren können, wurde dieser Wunsch abgelehnt. Nach außen erscheinen sie nach wie vor als Mitarbeiter an den veröffentlichten Dokument.
Deutsche IPCC-Forscher werten Nobelpreis als Bestätigung

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass der IPCC nicht professionell ist… Eine unabhängige Organisation, die die IPCC-Aussagen überprüft…Weil sonst alles, was nicht ins Weltbild passt, wegdiskutiert wirdS. Fred Singer, emeritierter Professor für Umwelttechnik und Präsident des amerikanischen Non-Profit-Instituts SEPP

Der Popstar Al Gore

Schon seit längerem verleiht das Nobelpreis-Komitee die renommierteste seiner Auszeichnungen nicht mehr nur im traditionellen Sinn an Politiker und Friedensstifter. Von Gores acht Jahren als Vizepräsident sind kaum umweltpolitische Initiativen bekannt. Und wie wurde aus dem Verlierer ein Gewinner ?

Nach der Wahlniederlage war Gore fast pleite, mittlerweile wird sein Vermögen wieder auf 100 Millionen Dollar geschätzt. Der „Erfinder des Internet“ Gore heuerte als Berater von Google an, außerdem sitzt er im Verwaltungsrat von Apple: Sein Laptop ist in seinem Film vielleicht auch deswegen auffällig oft zu sehen. Und er gründete 2003 eine eigene Geldanlagefirma, die vor allem in erneuerbare Energien investiert. Als Privatman und Filmemacher konnte er sagen was er wollte, er wurde ein zweiter Michael Moore, kleine und größere Unsauberkeiten in seiner Beweisführung inbegriffen;

Denn mindestens neun Fehler seien Mr. Gore, leider, unterlaufen, so das Urteil über den preisgekrönten Dokumentarfilm „Eine unangenehme Wahrheit“ Nobelpreisträger Al Gore.
Durch High-Court-Judge SirJustice Burton

  • Das Abschmelzen der Gletscher in der Westantarktis und in Grönland könne „in naher Zukunft“ die Meeresspiegel um mehr als sechs Meter steigen lassen, heißt es in Gores Film. Dies sei „alarmistisch“, meint Burton, und werde allenfalls über einen Zeitraum von Jahrtausenden geschehen.
  • Niedrig liegende bewohnte pazifische Atolle würden durch die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung überschwemmt – es gibt aber laut Burton keine Anzeichen von Evakuierungen.
  • Die Erwärmung werde das globale Förderband in den Ozeanen zum Erliegen bringen – wodurch unter anderem der Golfstrom kein warmes Wasser mehr nach Europa führen würde. Burton argumentiert, dass dies inzwischen vom IPCC, dem Klimarat der Vereinten Nationen, als „sehr unwahrscheinlich“ betrachtet werde.
  • In seinem Film zeigt Gore eine Grafik zur Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre und den globalen Temperaturen der vergangenen 650.000 Jahre, zwischen denen es eine „exakte Übereinstimmung“ gebe. Burton zufolge sind sich Wissenschaftler zwar über einen Zusammenhang einig. „Die Grafiken sagen aber nicht das aus, was Gore behauptet“, hieß es in Burtons Urteilsbegründung.
  • Gore bringt in seinem Film das Abschmelzen der Eiskappe auf dem Kilimandscharo in Verbindung mit dem Klimawandel. Darüber herrsche unter Fachleuten jedoch keine Einigkeit.
  • Gore bringe den Hurrikan „Katrina“, der im Spätsommer 2005 New Orleans verwüstete, mit dem Klimawandel in Verbindung. Die Beweislage dafür sei „nicht ausreichend“.
  • Das Austrocknen des Tschad-Sees werde als Beispiel für die Folgen des Klimawandels angeführt. Die Gründe seien aber im Bevölkerungswachstum, der Landwirtschaft und regionalen Klimaschwankungen zu suchen.
  • Das weltweite Absterben von Korallenriffen werde in dem Film unter anderem mit dem Klimawandel begründet. Der Richter erklärte jedoch, dass es schwierig sei, bei den Ursachen zwischen dem Klimawandel und anderen Faktoren wie etwa der Überfischung zu trennen.
  • In dem Film komme eine Studie vor, der zufolge Eisbären bei der verzweifelten Suche nach Packeis ertrunken seien. Die einzige wissenschaftliche Studie, die er habe finden können, habe lediglich von vier in einem Sturm ertrunkenen Eisbären berichtet, so Burton.
  • Fazit

    In komplexen, chaotischen Systemen hat alles unkalkulierbare Folgen, solange man nicht alle Systemparameter kennt.

    Kaum einer traut sich zu fragen, ob es wirklich seriös ist, das Weltklima für 50 oder 100 Jahre vorherzusagen. Wir können leider nur mutmaßen, da wir noch lange nicht alle Systemparameter (und ihre Wertigkeit) des Klimas kennen, und das sicher noch für eine relativ lange Zeit.

    Was aber nicht heisst, daß die Menschen nicht allmählich anfangen sollten, Maß zu halten.