Das die chinesischen Regierung ihren eigenen Weg geht, wenn es sich z.b um den Schutz des geistigen Eigentum geht oder um die Beachtung der Menschenrechte zeigt sie täglich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in Peking nachdrücklich für mehr Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Einhaltung der Menschenrechte in China stark gemacht.

Merkel sieht Olympia als Chance für Menschenrechte in China

Wie die Realität aussieht zeigen zwei Beispiele:

Yang Chunlin

Yang Chunlin wurde verhaftet, nach Angaben seiner Familie hat Yang einen offenen Brief mit dem Titel „Wir wollen Menschenrechte, keine Olympia“ verfasst und rund 10’000 Unterschriften gegen die Austragung der Olympischen Spiele in Peking gesammelt.
Seit Juni sitzt Yang Chunlin in Haft, die Polizei wirft dem Aktivisten jetzt vor, er habe Geld von antichinesischen Organisationen im Ausland bekommen.

Lu Gengsong

Den Autor Lu Gengsong, der sich in Onlineartikeln kritisch über die Kommunistische Partei geäußert hatte werden „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“ und „Besitzes von Staatsgeheimnissen“ vorgeworfen.

Lu Gengsong ist Mitglied der verbotenen Demokratischen Partei, in der Vergangenheit schrieb Gengsong über die Korruption innerhalb der Partei und über politische Reformen.
Es war Gengsong, der die Einweisung des Internet-Dissidenten He Weihua in eine psychiatrische Anstalt aufgedeckt hatte.

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