Hamas Hardliner Mahmud al-Sahar im April 2006;

Ich träume davon, eines Tages eine große Weltkarte an die Wand meines Hauses in Gaza hängen zu können, auf der Israel nicht erscheint“

damals neuer palästinensischer Außenminister spricht im SPON Interview wieder Klartext, wenn um die Zukunft des Gazagebietes und Palästina geht und wie Hilfsgelder genützt worden sind.

Zur Frage eines islamischen Staat;
Sahar:

Aber sicher. Das wollen wir, aber indem wir zu den Menschen sprechen. Zurzeit können wir aber keinen Islam-Staat errichten, weil wir Palästinenser ja keinen Staat haben. So lange wir noch keinen Staat haben, wollen wir aber eine islamische Gesellschaft formen.

Ein Ende des Konfliktes ist nicht abzusehen. Palästinenserpräsident Mahmud Abba sprach von Mordpläne gegen über seiner Person und einer geplanten Aktion der Machtübernahme im Gazastreifen durch führende Hamas-Politiker zusammen mit „regionalen Kräften“.

Wer diese „regionale Kraft“ ist sprach der Abbas-Berater Jasser Abed Rabbo offen aus;

„Wir halten den Iran verantwortlich dafür, die Hamas ermutigt zu haben, diesen Putsch im Gazastreifen auszuführen.“

Dieser Meinung ist auch der ägyptische Außenminister Ahmed Abu Al-Rait;

„Das Verhalten des Iran hat der Hamas geholfen zu tun, was sie getan hat“.via hagalil

Die Hamas erkennt die Notstandsregierung nicht an. Der bisherige Premier Ismail Hanija hat mit seinen Getreuen weiter die Macht im Gazastreifen. Ein Aufruf Hanijas zu Gesprächen wurde von der Fatah nicht angenommen.

Aber vielleicht ist es ja garnicht so wie es scheint und die Hamas ist der Fatah nur zuvorgekommen ? Den laut Telepolis verhinderte die Hamas einen Putsch der Fatah ! Ja, nach dem Artikel wurde durch den Putsch der Putsch der Fatah verhindert und ausserdem gab es enge Bezeihungen zum „grossen Satan“ USA.
Leider geht der Bericht nicht auf die freundschäftliche Beziehung der Hamas mit den Iran ein.
Aber egal es gibt immer eine andere Sicht der Dinge.

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