Einige Namen machen die Runde nachdem Wolfowitz seinen Rücktritt für den 30. Juni erklärte.

„Wir hätten sehr gerne, dass es ein Amerikaner sein wird“
, sagte Bush der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview.

Sind damit die Spekulationen vorbei, wonach für die Nachfolge von Paul Wolfowitz auch der scheidende britische Premier Tony Blair in Frage kommen soll ? Man darf weiter Spekulieren ob nicht doch es kein Zufall war das, just am selben Tag, an dem Wolfowitz seinen Rücktritt als Präsident der Weltbank bekannt gab, sich Tony Blair mit George W. Bush traf. Alles nur Zufall ?
Aber zuerst ein Blick auf die Liste der gehandelten Kandidaten:

  • Robert Kimmitt – Stellvertretender US-Finanzminister und ehemaliger US-Botschafter in Deutschland
  • Robert Zoellick – ex-stellvertretenden Aussenministers und Handelsbeauftragte,jetzt Mitarbeiter bei Goldman Sachs
  • Richard Levin – der Präsident der Yale- Universität
  • Bill Frist – der frühere Senator und Mehrheitsführer der Republikaner
  • Paul Volcker – frühere Vorsitzende des Federal Reserve Board und Ermittler im „Oil-for-Food“ -Skandal der Vereinten Nationen.
  • Carlos Gutierrez – US-Handelsminister
  • Stanley Fischer – frühere hochrangiger Vertreter des Währungsfonds und nun Gouverneur der Bank of Israel
  • Ashraf Ghani – Kanzler der Universität Kabul, früherer Finanzminister Afghanistans
  • Tony Blair – frühere britische Premier

Wer auf der Liste von Finanzminister Henry Paulson steht die er Bush bald vorlegen wird ist nicht bekannt. Bush wird dann seinen Kandidaten den 24-köpfigen Exekutiv- Direktorium der Weltbank vorlegen, das bisher immer den Kandidaten der USA akzeptiert hat.
Es gab von einigen NGO`s die Forderung die jahrzehntelange Praxis nicht weiterzuführen, dass der Weltbankpräsident von der USA und der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) von europäischen Staaten benannt wird.

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