Journalistenorganisationen rund um den Globus haben zum „Internationalen Tag der Pressefreiheit“ vor einer weltweiten Zunahme der Zensur gewarnt.
Anti-Terror-Gesetze,Gesetze zum Schutz der nationalen Sicherheit und der persönlichen Ehre bis hin zu Steuergesetzen würden als „Instrumente mit faktischer Zensur-Wirkung“ genutzt,

Die Pressefreiheit hat sich nach einer Studie zufolge im vergangenen Jahr in vielen Ländern weiter verschlechtert. Alarmierend ist der Umgang mit den Medien besonders in einigen Ländern Asiens und Südamerikas sowie in Russland.

„Angriffen auf die Medien folgen unvermeidlich Angriffe auf weitere demokratische Einrichtungen“

so die Leiterin von Freedom House, Jennifer Windsor.

Auch ist die Pressefreiheit in vielen einst offenen Ländern auf dem Rückmarsch, wie das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (Committee to Protect Journalists – CPJ) beklagt.

Bildmatrial: World Association of Newspapers

Allein seit Jahresanfang sind nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen weltweit 24 Journalisten getötet worden.

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