Wie man einen Popanz begegnent

Der Artikel von Karl Weiss, schrie formlich nach einen Gegenartikel um einige Thesen zu relativieren.

Zu den Fragen;

Islam ist doch eine Religion, keine Kultur, wie kann da ein ‚Kampf der Kulturen’ entstehen. Ja, so wird uns beschieden, es ginge nicht um Worte, sondern um Inhalte. Der Islam stelle eben eine solche Bedrohung dar heutzutage, dass man ihn wie eine Kultur nehmen könne.

Leider weiss ich nicht wer diese Antwort gegeben hat, oder ob sie nur frei Erfunden ist. Wenn man sich aber auf Huntington „Der Kampf der Kulturen“ beruft sollte man auch die Diffinizion Huntingtons nehmen, er schrieb von;
Das zentrale Thema dieses Buches lautet: Kultur und die Identität von Kulturen, auf höchster Ebene also die Identität von Kulturkreisen, prägent heute, in der Welt nach dem Kalten Krieg, die Muster von Kohärenz, Desintegartion und Konflikt.

Um auf einen aktuellen Konflikt hinzuweisen Iran sah sich als Opfer eines „Pyscho Krieges“ durch den Film 300 , nehmen wir nun Herodot um die Frage zu klären ob auch Religion als Element der Kultur definiert werden kann ?

Als die Athener den Spartanern versicherten, sie würden sie nicht an die Perser verraten;

„Vieles und Großes verbietet uns das, selbst wenn wir es tun wollten; erstens und hauptsächlich die niedergebrannten und zerstörten Götterbilder und Tempel, für die wir blutigste Rache üben müssen, ehe wir uns mit dem Manne, der das getan, versöhnen können; ferner die Bluts- und Sprachgemeinschaft mit den anderen Hellenen, die Gemeinsamkeit der Heiligtümer, der Opferfeste und Lebensweise. Es stünde den Athenern schlecht an, wenn sie an dem allen Verrat üben wollten.“

Gehen wir weiter auf die fragen von Herrn Weiss ein, nun stellt diese fest das;

Fragt man nun weiter, wer eigentlich nun genau diese Bedrohung darstellt, wird es völlig konfus.

Doch die frage sollte nicht wer sondern was diese diese Bedrohung darstellt ?

Alles was unsere freiheitliche, sekuläre und laizistischen, demokratischen Lebensweise bedroht.

Ob sie nun vom Kommunismus damls oder von islamischen Fundamentalismus heute. Aber ich muss auch den Autor recht geben, wenn im „Kampf gegen den Terror“ Errungenschaften wie Freiheit, Unantasbarkeit der Würde, die Pressefreiheit und Völkerrecht beschnitten werden, muss dies aufgehalten werden, mit den Kräften der Vernunft und Aufklärung.

Aber vielleicht ist dem Autor in der Vergangenheit etwas entgangen ?
9/11, Madrid, London, Bali, Casablanca, Mumbai, ect.ect..

Vorauseilender Gehorsam – der die Schere im Kopf ..
Wer wird die gesteuerten Proteste bei den Mohamed-Karrikaturen vergessen ? Das Idomeneo-Dessaster, den öffentlichen Kotau nach der Papstvorlesung und den wiederholten gesteuerten Protesten in der islamischen Welt, mit der Erpressung zu einen persönlichen Entschuldigung. Der Empörte Aufschrei „Grabschädung“ bei den deutschen Truppen in Afgahnistan und dem verstummen in Mogadischu .
Das fehlen des Holocaust in den Lehrplänen in England usw.

Leon de Winter ; Wacht auf, wir sind im Krieg!

Wer die zeitlose Erschaffenheit des Korans in Frage stellt, unterminiert die Fundamente der islamischen Gesellschaft. Und von ihnen sehe ich in naher Zukunkft keinen Reformator der islamischen Welt. Wenn dann zum negativen, zur hinwendung einer strengen Auslegung des Koran und der Scharia.

Aber die Attentäter stützen sich auf den Islam und den Koran !
Religion und die von ihr hervorgebrachte Idologie ist der bestimmende Faktor hinter den Terror.   Die Attentäter rechtfertigen ihre Taten mit den gleichen Koranversen der aus dem Koran entstammt den gemäßigte Muslime lesen.
Denn sie als Gläubige befolgen den Koran und die Hadith-Sammlungen und weisen damit nach das sie den wahren Pfad des Islam folgen.

Nun wird es etwas Wirr als der Autor versucht eine Brücke von den „westlichen“ Wurzeln über die Geschichte und den Beispiel von arabischen Zahlen zu schlagen. Auch der Hinweis eines vernünftigen Geschichtsbuches sollte man den Autor nochmals ans Herz legen;

Also, wo sind unsere Wurzeln als westliche Kultur? Nun, jedes halbwegs vernünftige Geschichtsbuch lehrt uns das: In Babylonien und Assyrien, im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, genau da, wo heute das Volk des Irak unter den US-Besatzung leidet.

Tötet den Ungläubigen z.B Sure 8 Vers 12-13 im Irak sehr beliebt.
Das die Prägung der „westlichen“ Kultur auf hellenistischen und römischen Einfluss fusst, scheint der Autor wissendlich übergangen zu haben, damit seine Argumentationkette nicht ganz zu Bruch geht. Wiki
Goethe-Istitut;Die westliche

Kultur wiederum entstand schon im achten und neunten Jahrhundert aus den Wurzeln der antiken Klassik sowie der christlichen Religion. Seitdem bildeten sich sehr langsam gesellschaftliche und politische Institutionen heraus, die das Zusammenleben regelten – im wesentlichen ein Maß an Rechtlichkeit, die Trennung von geistlicher und weltlicher Macht, repräsentative Organe – gleichsam Interessenvertretungen – für heterogene Gruppen und ein bereits in der christlichen Religion angelegter Individualismus.

Denn weiter wird uns dargelegt das;

Wie? Moment mal? Dann wären alle diese Länder Teil unserer westlichen Kultur? Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Palästina, Jordanien, Israel, Syrien, Saudi Arabien, die Emirate, Kuwait, Jemen, der Irak, der Iran, die Türkei, Afghanistan, Aserbeidschan und und und.

Nicht ganz, siehe auch Auf dem Wege Gottes: Die Ausbreitung des Islam

Man bediennt sich eines idologischen Trick, man Ruft zum Dschihad.
Hat schon beim erste Nachfolger Mohammeds, der Kalif Abu Bak geklappt.
Er befall sogleich einen Dschihad gegen abtrünnige und auch andere Stämme zu führen.
Omar (634–644), der nächste Kalif und eigentlich ein Anhänger der gewaltfreien Ausbreitung, führte auf Drängen seiner Truppen Feldzüge im Gebiet des heutigen Syrien und Irak; er eroberte zudem Jerusalem und Ägypten.
Kalif Osman (644–656) veranlasste die ersten sarazenischen Raubzüge gegen Sizilien, eroberte Aserbaidschan, Armenien und Georgien und drang bis Afghanistan und zur indischen Grenze vor.
Doch unter seiner Ägide kam es zu Meutereien, unter anderem deshalb, weil Osman die Sippe der Omayaden bevorzugte. Osman wurde schließlich von Aufständischen ermordet. Diese ernannten Ali, einen Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, zum neuen Kalifen. Damit begann die Spaltung der Glaubensgemeinschaft in Sunniten und Schiiten.

Der Autor versucht nun de geneigten Leser durch sein Religionsunterricht gepaart von Folterberichten und Kreuzzugsgreul, das Übel dieser Welt auf den christlichen-jüdischen Nenner zu bringen.

Vergisst aber in seiner einseitigen Aufzählung, die 66 Kriege gegen nicht-Muslime aufzuführen. Diese natürlich mit Barmherzigkeit erfüllt ..Al-Nadr, einem alten Feind aus Mekka, er wurde gefangengenommen bei der Schlacht von Badr und machte geltend, daß der Qur’aish Stamm aus Mekka niemals Gefangen töten würde. Mohammed ließ ihn dennoch enthaupten und rechtfertigte die Tat mit einer anderen „Offenbarung“: „Kein Prophet macht Gefangene, bis er ein Blutbad im Lande angerichtet hat“ (Sure 8:67).

Was war mit den Juden ?.. in seinem Bestreben Medina „Judenrein“ zu machen, im Jahre 627 n. Chr. siebenhundert jüdische Männer von dem Stamme der Quraiza (Banu Kureiza) enthaupten lassen und deren Frauen und Kindern versklavt. Ihr Vergehen: Sie wollten den Islam nicht annehmen.

Vatican change of heart over ‚barbaric‘ Crusades

Was ist mit der stalinistischen Schreckensherrschaft und den Millionen von Toten ? Die maoistische Kulturrevolution ? Fragen die leider offen bleiben.

Es wird groß Berichtet über Guantanamo, aber kaum über die wie nach Angaben der „Liga der Menschenrechte“ Verhältnisse in islamischen Länder die für mehr als 90 % aller politischen Gefangenen der Welt verantwortlich, ebenso für mehr als 90 % aller politischen Hinrichtungen sind.
Es wird oft darüber Gesprochen das die weltweite Gewalt von Muslimischen Terroristen als Antwort auf den Neokonalismus und Globalisierungsprozess ist ?

Wie steht es mit den Islamischen Globalisierungsprozess aus ?
Z.b Indien vs.Pakistan, Indonesien, Südthailand, Taliban Afghanistan ,Sudan,Nigeria,Dafur usw.

Video

Nochmals auf die Schari’a, Demokratie und Menschenrechte einzugehen.
Bei der Gegenüberstellung der UNO-Deklaration von 1948 (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) mit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte wird dies deutlich.
Oder den Einfluss des Islams auf den UN-Menschenrechtsrat
Dieser hat ja die UN-Menschenrechtskommission abgelöst.
Augemerkt sollte noch die Rolle des OIC bei der Schaffung des Menschenrechtsrates und seine.

Anfällig für islamistische Ideologien
Terrororganisationen, die ihre Ziele auf der Basis eines islamischen Fundamentalismus verfolgen, fehlt es im Nahen Osten nicht an Anhängern.

Im Ergebnis wirken die Versprechen religiös begründeter Ideologien anziehend auf jene jungen Araber, denen andere Zukunftsperspektiven fehlen.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Araber anspruchsvolle Literatur und wissenschaftliche Veröffentlichungen aus anderen Kulturkreisen nicht in ihrer Muttersprache lesen können, weil entsprechende Übersetzungen fehlen. Verleger scheuen in der Regel das finanzielle Risiko. Ein UN-Bericht von 2003 bezifferte die Gesamtzahl der Übersetzungen ins Arabische seit dem 9. Jahrhundert bis heute auf lediglich 10.000 Bücher. In der Bundesrepublik werden dagegen jedes Jahr 5000 bis 6000 Titel ins Deutsche übersetzt. Dieser enorme Unterschied führt dazu, dass sich die meisten jungen Menschen im Nahen Osten ohne Fremdsprachenkenntnisse kein eigenes Bild von den Ideen moderner Denker oder Debatten in Europa und Nordamerika machen können. Dadurch wächst die Interpretationsmacht von religiösen und politischen Führern in den einzelnen Staaten. Die Erfolgsaussichten für die Verbreitung von Ideologien unter jungen Arabern sind auch vor diesem Hintergrund größer als in anderen Regionen der Erde.

Links zum Thema:
The 2007 Irving Kristol Lecture by Bernhard Lewis (Print Version)
Der Unheilige Krieg
Islam heißt Staatsreligion

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