Die Propaganda Show war gut, von der Verhaftung bis zur Freilassung. Und das Gefangenen mitspielen müssten um rauszukommen war klar.

Sorry offiziel ja eine „Begnadigung“, das „große iranische Volk“, habe den britischen Soldaten großmütig vergeben,so Ahmadinedschad. Taktik ? Die Freilassung der 15 britischen Soldaten erfolge aus Anlass des Geburtstages des Propheten Mohammed und des Osterfeste, so der Präsident in der Pressekonferenz, die ja weltweit übertragen wurde.

Komisch dass die Begnadigung der Soldaten genau innerhalb der Frist von 48 Stunden erfolgt ist, die der britische Premier ultimativ für die Freilassung gesetzt hat aber durch das Polit-Theater völlig untergegangen ist.

Nochmals das die 15 britischen Soldaten überhaupt gekidnappt würden hatte seine Gründe;

Wenn du meine Leute fängst, dann fange ich deine :
Aber es ist schon deutlich, das die Gefangenahme nicht ohne einen Zusammenhang mit der Verhaftung eines iranischen Diplomaten und der Festnahme fünf iranischer Kämpfer im Irak gesehen werden kann.
Die Briten waren hat „leichte Beute“ siehe ein paar Einträge früher..

Dann die Videos mit – äußerst zweifelhaften – „Geständnissen“ von Briten, die trotz ihrer „Schuld“ sehr anständig behandelt und gut ernährt wurden.

Der Iran hat gepokert, sehr hoch und hat gewonnen, sich politisch wie auch moralisch überlegen darzustellen und die (britische) Regierung ein Geschenk zu machen. Und der innenpolitisch schwer angeschlagene Präsident konnte einen dringend nötigen Punktsieg feiern.

Doch nicht anständig behandelt ?

Nach ihrer Rückkehr berichten die britischen Soldaten über ständigen psychischen Druck während ihrer Gefangenschaft . Gleichzeitig nahmen sie ihre in Teheran gemachten „Geständnisse“ zurück: Sie seien definitiv nicht in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen. Die Soldaten erzählten auch von nächtlichen Verhören und massiven Drohungen. Die einzige Frau der Gruppe sei als „Propagandamittel“ missbraucht worden. Ihr wurde zudem einige Tage lang weisgemacht, sie sei die einzige Gefangene.

„Wir wurden fast jede Nacht verhört und uns wurden zwei Möglichkeiten gegeben: Wir könnten bald wieder in einem Flugzeug nach Großbritannien sitzen, wenn wir zugäben, dass wir vom Weg abgekommen seien. Wenn wir das nicht täten, würde uns sieben Jahre Haft drohen“

Mehr auf BBC
Mystery shrouds UK sailors‘ saga

Wenn wundert es das zum einen nach der Freilassung der Briten,kurz darauf iranische Diplomat Jalal Sharafi frei ist.Und just nach der Pressekonferenz mit dem Anschuldigungen, nun dieser Diplomat über Folterungen durch die CIA berichtet.

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