Noch konnten der UNO-Sicherheitsrat sich nicht auf eine gemeinsame neue Resolution einigen. Nach dem Südafrika, das derzeit den Vorsitz im Sicherheitsrat hält, erhebliche Änderungen des Entwurf eingebracht hat insbesonders sollen wesentliche Teile der von den sechs Staaten (Vetomächte + Deutschland) ausgehandelten Sanktionen gestrichen werden.

Russland unterstützt diesen Vorschlag. Auch Katar und Indonesien legten Änderungsanträge vor, die den Sanktionskatalog abmildern sollen.
Damit verlässt Russland zum ersten mal die gemeinsame Linie mit den Veto-Mächten und Deutschland im UNO-Sicherheitsrat. Obwohl sich die Beziehungen mit dem Iran in letzter Zeit abgekühlt haben. Das staatliche iranische Fernsehen warf Russland Unzuverlässigkeit und Doppelmoral vor.
Grund sind Verzögerungen und Probleme beim Bau des Atomkraftwerks Bushehr. Der Iran strebt weiterhin auf eine Ausweitung seines Nuklearprogramms darin inbegriffen auch den selbständigen Bau eines Atomkraftwerks mit einer Kapazität von 360 Megawatt laut Nachrichtenagentur ISNA.

Der für vergangenen Samstag geplante Besuch der verbunkerten Urananreicherungsanlagen in Natans durch die Vertretern der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wurde durch den Iran verhindert. Wieso der Zutritt zu den unteriridischen Anlage verweigert wurde ist bis jetzt unklar, noch im Februar hatte die IAEA mitgeteilt, Teheran habe Zugang zu der Anlage in Natans zugesichert.

Drohungen aus Teheran, wenn der UN-Sicherheitsrat jedoch zu „illegalen Maßnahmen“ greife, werde der Iran das ebenfalls tun. So der geistliche Führer des Irans Ayatollah Ali Chamene ohne näher darauf einzugehen.

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