2005 Aus Furcht vor Islamisten sagt Venedig eine Biennale-Installation des deutschen Künstlers Gregor Schneider auf dem Markusplatz wieder ab.

Darauf hin gab die Stadt den Künstler eine Absage, Alessandra Santerini, Pressesprecherin der Biennale, sagte, die Behörden hätten das Aufstellen des Kunstwerks aus ästhetischen und Sicherheitsgründen verboten:

„Sie hatten Angst, dass es die Sicht auf einen Teil des Platzes versperren würde, aber sie befürchteten auch, dass es die religiösen Gefühle der islamischen Gemeinde verletzen könnte.“

Schneider sagte damals, das Kunstwerk hätte nach seiner Ansicht wunderbar auf den Markusplatz gepasst, weil dort von der arabischen Welt beeinflusste Gebäude auf europäische Bauten träfen. Er habe sein Projekt nicht als Provokation gesehen, sondern als Weg, eine tiefe Verbindung zwischen diesen Kulturen zu zeigen. Sein Werk unterscheide sich in Abmessungen, Funktion und Materialien von der Kaaba. Es handele sich um einen Kubus, eine Grundform moderner westlicher Kunst.

2006 Auch vor dem Hamburger Bahnhof in Berlin konnte der Kubus nicht stehen,da eine Austellun aus Angst vor islamistischen Anschlägen nicht erlaubt wurde.

2007 Nun kommt der Kubus nach Hamburg. Vom 23.03.2007 bis 10.06.2007 im Rahmen der Ausstellung;
Das schwarze Quadrat.
Hommage an Malewitsch

Ein Interview mit Gregor Schneider in der Berliner Morgenpost „Schwarz steht für das Nichts“

Zeitgleich wird in Düsseldorf die Ausstellung „Weisse Folter“ gezeigt.

Schiller:

Kunst ist die Tochter der Freiheit

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