Das Grab Jesus ist gefunden ! Das behaupten zumindest der israelisch-kanadische Dokumentarfilmer Simcha Jacobovici und der dreifache Oscar-Preisträger James Cameron bei einer Pressekonferenz in New York.
Ja und jetzt ?

Cameron stützt sich auf die Buchvorlage des Zoologen Charles Pellegrino, der auch das Script zu „Titanic“ verfasst hatte.
Ein Zoologe ? Gut die haben ja die Titanic gefunden, der muss was können.


Der
israelisch-kanadische Produzent des Films, Simcha Jacobovici, ist mit Pellegrino einig:

„Unser Film wird die Grundfesten der christlichen Kirche erschüttern.“

Die Filmemacher präsentierten bei ihrer Pressekonferenz in New York zwei schmale Särge aus Kalkstein, die bereits in den 80er Jahren bei Bauarbeiten im Jerusalemer Stadtteil Talpiot gefunden worden waren. Die darin befindlichen Knochen wurden erneut beigesetzt und stehen zur Analyse nicht mehr zur Verfügung. Aber man könne noch DNA-Spuren auf dem Boden der Särge finden, sagte Jacobovici. Bei den 10 gefundenen Steinsärgen fand man bei sechs der Sarkophage mit Namen versehen sind: Jesua bar Josef (Jesus Sohn des Josef), Maria, Matia (Matthäus), Jose (Josef), Mariamne e Mara und Jehuda bar Jesua, was als „Judah, Sohn des Jesus“ gelesen wird.
Dann ist ja alles klar oder ?

Nicht ganz, das Grab, in dem die Särge gefunden wurden, sei eine normale Gruft der Jerusalemer Mittelschicht. „Die Namen auf den Särgen sind die am meisten verbreiteten Namen für Juden in dieser Zeit“, erklärte der er Archäologe Amos Klone. Er war auch an der Entdeckung und Erforschung der Grabhöhle IAA-80 beteiligt und meint weiter;

Das Grab gehörte einer typischen mittelständischen Familie aus Jerusalem. Die Namen sind reiner Zufall. Ich halte es für undenkbar, dass sich eine Familie aus Nazareth über drei bis vier Generationen hinweg in Jerusalem begraben liess

Selbst Wissenschaftler die bei der Dokumentation befragt wurde wie der Bibelforscher Stephen Pfann verweist auf die großen Schwierigkeiten bei der Entzifferung historischer semitischer Schriftzeichen. Er glaubt das es sich beim Grab Jesua bar Josef eigentlich um den Namen „Hanun“ handelt.

Schon 2003 versuchte Jacobovicis Film über „Jakobus, Bruder des Jesus“ die Grundfesten der Kirche zu erschüttern, allerdings war dieser ein Reinfall gewesen.
Der biblische Knochenkasten, um dessen Entdeckung es ging, erwies sich als Fälschung des inzwischen verklagten israelischen Antiquitätenhändlers Oded Golan.

Ja da hoffen wir mal das diesmal alles echt ist.

Der Film wird am Karfreitag (6. April) in Deutschland im privaten Fernsehsender ProSieben gezeigt.

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